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UrmO

UrmO

Den Stau in der Stadt einfach umgehen! Ein kleines elektrisches Fortbewegungsmittel macht dies möglich, das dank seines patentierten Klappmechanismus in Sekundenschnelle auf die Größe eines Aktenkoffers zusammengefaltet werden kann – UrmO, ein E-Floater, perfekt für den mobilen Alltag in der Stadt. Morgens geht es damit ins Büro und dort steht er dann einfach unter dem Schreibtisch. Eine spannende Alternative irgendwo zwischen Auto, Fahrrad und einem Fußmarsch. baestard war mit Sebastian Signer, einem der Erfinder und Gründer von UrmO, im Gespräch über weniger Staus, weniger Lärm und mehr Platz in unseren Städten.

 

(baestard) Beschreibt kurz UrmO, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Sebastian) Unser Ziel ist es, den täglichen Stau in der Stadt zu vermeiden und einfache Mobilität anzubieten. Der UrmO ist ein leichtes, tragbares elektrisches Kleinstfahrzeug, das man überall hin mitnehmen kann. Er verbindet Verkehrsmittel und ermöglicht echte, multimodale Mobilität.

 

Welches ist das eine Wort, das mit UrmO gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Visionär. Die Mobilitätswende ist ein Thema, das gerade in der Autonation Deutschland mit viel Emotion diskutiert wird. Rational haben sicher die meisten verstanden, dass sie in Zukunft nicht mehr nur mit ihrem Diesel durch die Stadt fahren können. Dennoch halten viele daran fest.

Wir sind über diesen Gedanken bereits hinaus und überlegen, wie in Zukunft motorisierter Individualverkehr aussehen kann. Aufgrund der Emotionen werden wir auch häufig nicht richtig verstanden, denn die Leute haben Angst, dass man ihnen etwas wegnehmen möchte. Es ist genau das Gegenteil der Fall: wir wollen eine zusätzliche Möglichkeit bieten.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Dich aus?

Eine Vision zu haben ist wichtig, keine Frage. Ohne die ist es deutlich schwieriger. Ich würde aber auch nicht immer nur „dream big“ sagen. Denn das verleitet leider viele dazu, nur zu träumen, ohne sich Gedanken über die Realität zu machen. Am Ende wird das Problem sein, dass sie überhaupt nicht darüber nachdenken, wie sie anfangen wollen. Für mich ist das wichtigste Wort deshalb „machen“. Es geht nicht immer nur darum, ob alles perfekt ist oder ob der Traum groß genug ist. Wer nicht einmal anfängt, kann auch nichts schaffen. Deswegen sage ich vielen, sie sollen die Ärmel hochkrempeln und arbeiten. Und hier kommt nun auch ein Klassiker: „Lieber 80% jetzt erreicht als 100% nie.“ Für mich ist das ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

 

Was sind Deine „drei“ fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

  1. Mach was Du willst. Wenn Du etwas machst, wo Du ein langfristiges Ziel vor Augen hast und das Dich wirklich interessiert, kannst Du erfolgreich und auch persönlich erfüllt sein.
  2. Fokussiere Dich. Viele Menschen geben Dir die besten Tipps, wie Dein Produkt noch besser wird. Konzentriere Dich dabei aber immer aufs Wesentliche und verliere Dein Ziel nicht aus den Augen.
  3. Geh die extra Meile. Wenn Du die ersten beiden Tipps beherzigst, wirst Du automatisch produktiver und wirst auch bereit sein, mehr zu tun. Das Gute ist, es fühlt sich natürlich an, weil Dir Spaß macht, was Du tust.

 

In welcher Zeit hättest Du gerne mal leben wollen? Und was würdest Du anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdest Du der Welt geben?

Ich hätte gerne entweder zur Zeit der industriellen Revolution oder zur Zeit des Aufschwungs in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gelebt. Beiden Phasen gingen schwierige Zeiten voraus und vermutlich genau deshalb waren sie geprägt von neuem Mut und Aufbruchstimmung. Aus diesen Zeiten sind viele neue Unternehmen und Produkte entstanden, die gesellschaftlichen Wandel gebracht haben. Das ist natürlich nur mein Eindruck, ich war schließlich nicht dabei.

Ich würde diesen Generationen mitgeben, dass sie bereits im Aufbau der Wirtschaft und Gesellschaft an Nachhaltigkeit denken sollen. Das würde viele Entwicklungen verändern und so könnten wir heute bereits deutlich weiter entwickelt sein.

 

Welche Frage vermisst Du? Wie würde Deine Antwort darauf lauten?

Normalerweise wird man immer noch gefragt, mit wem man einmal Abendessen oder in die Sauna gehen will.

Ich würde gerne meinen Urgroßvater einmal zum Abendessen treffen. Er war auch Unternehmer und ist klarerweise mein Vorbild.

 

Mehr über UrmO  →  www.my-urmo.com

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