Wer glaubt, mit Okandada auf ein weiteres Coworking Space im klassischen Sinne zu treffen, dürfte falsch liegen. Die beiden Gründerinnen, Sandrina Coenen und Jessica Randrianarisoa, haben sich vom klassischen Verständnis eines Coworking Spaces entfernt und mit ihrer Angebots-Fülle mehr als nur einen Workplace geschaffen – nämlich ein Universum, das echte Chancen für Veränderung und Entwicklung bietet. Dazu waren wir mit den beiden im Gespräch.

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(baestard) Beschreibt kurz Euer unternehmerisches Projekt, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Sandrina & Jessica)  Unser Unternehmen Okandada ist ein Coworking Space, dessen Konzept weit über die klassische Platz- und Raumvermietung hinausgeht. Neben Netzwerkveranstaltungen hat Okandada auch ein eigenes Accelerator-Programm, in dem wir Startups mithilfe individuell ausgewählten Coaches, Workshops und Investoren unterstützen.

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Welches ist das eine Wort, das mit Bridge&Tunnel gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Coworking-neu-definiert. (*grinsen*) Ja, das sind 3 Wörter, aber Regeln sind ja da, um gebrochen zu werden.

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dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Euch aus?

Dass wir sehr gegensätzliche Charaktere sind, die sich perfekt ergänzen und in den Kernfragen exakt gleich ticken. Wir sind im Hinblick auf unsere Ideen oft impulsiv und bringen viele Projekte erstmal auf die Bahn, bevor wir sie bis ins letzte Detail durchgeplant haben. Außerdem waren wir relativ neu in der Startup-Welt und haben als „Quereinsteiger“ auf alles kritisch geschaut, bestehende Muster und Konzepte hinterfragt und unser eigenes Ding gemacht.

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Was sind Eure drei fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

1. Leidenschaft: Ohne Leidenschaft bringt man die Energie für die Gründung eines Unternehmens und das Auf und Ab erst gar nicht auf.

2. Mut: Du musst dich irgendwann mit deiner Idee „raus“ trauen. Wir erleben bei vielen Gründern, dass sie ihr Produkt immer und immer weiter perfektionieren wollen und hierdurch manchmal den richtigen Zeitpunkt verpassen. Ein kritischer Blick auf die eigene Idee ist gut, aber irgendwann muss man die Zweifel ablegen und “einfach“ starten.

3. Flexibilität: Fahre deine Linie und bleibe dir und deiner Idee grundsätzlich treu, aber sei dennoch offen für Feedback, Veränderungen und kleine Anpassungen. Wir haben die Grundidee von Okandada nie wirklich verändert, aber durch Input und Änderungen des Bedarfs weiterentwickelt und ausgebaut.

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In welcher Zeit hättet Ihr mal leben wollen? Und was würdet Ihr anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdet Ihr der Welt geben?

In den 1970ern, aber nicht um Ratschläge zu geben, sondern auch die Hippiekultur zu erleben und das Leben zu feiern. Ansonsten sind wir eigentlich happy in der jetzigen Zeit und probieren, mit Okandada sowohl etwas zur wirtschaftlichen Entwicklung als auch zur persönlichen Entwicklung vieler junger Menschen mit Visionen beizutragen.

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Welche Frage vermisst Ihr? Wie würde Eure Antwort darauf lauten? 

Wieso sollte man zu uns kommen, wenn man in Köln coworken will? 

Wir haben die besten Member, das leckerste Bananenbrot, guten Kaffee und den süßesten Officedog. Sind das genug Argumente? (*grinsen*)

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Mehr über Okandada  →  www.okandada.com