baestard | Jet’s Budget
2836
post-template-default,single,single-post,postid-2836,single-format-standard,eltd-core-1.0.3,ajax_fade,page_not_loaded,,borderland child-child-ver-1.0.0,borderland-ver-1.16, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,paspartu_enabled,paspartu_on_top_fixed,paspartu_on_bottom_fixed,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.2,vc_responsive

Jet’s Budget

Jet’s Budget

Georgette Carbonilla kann man gut als Philantropin beschreiben, nur dass damit angesichts ihres umfangreichen Engagements noch immer nicht alles über sie gesagt ist. Sie ist als Vorsitzende des Vereins Sprich! e.V. nicht nur Urheberin der Frankfurter Sprachwoche gewesen, sie ist darüber hinaus Kulturanthropologin und Autorin, und gilt gemeinhin als Multitalent. Mit ihrem aktuell neuen Projekt „Jet’s Budget“ will sie auf unseren fatalen Umgang mit der Umwelt aufmerksam machen.

 

(baestard) Beschreibe kurz Dein Projekt, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Georgette) Bei Jet’s Budget geht es darum, unseren konsumorientierten Lifestyle zu hinterfragen. Mein Ziel ist es, Menschen, die sich vorher nie mit Umweltthemen beschäftigt haben (so wie ich einst), zu erreichen und zum Nachdenken zu bringen. Aber das Wichtigste für mich ist, dass ich mit dem Blog später meinen Kindern zeigen kann, dass ich das Thema Klimawandel und alles was damit verbunden ist, ernst genommen habe.

 

Welches ist das eine Wort, das mit Jet’s Budget gleich in Verbindung gebracht werden soll?

CO2-Budget.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Dich aus?

In meinem Blog gibt es eine Rubrik, die sich „Try Day“ nennt. Der Try Day ist mein Tag im Monat, an dem ich etwas ganz Neues ausprobiere. Das sind keine großen Sachen, die ich mache, sondern viele kleine alltägliche – z. B. einfach mal in eine Straße einbiegen, wo ich noch niemals war; eine Frucht essen, die ich vorher noch nie probiert habe; oder ich fange ein Gespräch mit jemandem an, den ich noch nicht gut kenne. Das mache ich nicht erst seit dem Blog, sondern schon sehr lange. So bleibe ich neugierig und lerne die Welt und das Leben jeden Tag ein bisschen mehr kennen.

 

Was sind Deine „drei“ fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

  1. Fleiß. Jetzt kommen gleich zwei durchgenudelte Sprüche, die aber so wichtig und wahr sind, um die erste Regel zu beschreiben: „Übung macht den Meister“ und „Von nichts kommt nichts“.
  2. Jemanden haben, der an einen glaubt. Es ist unglaublich wichtig, dass jemand da ist, der einen motiviert und zu einem hält, wenn man zweifelt.
  3. Glück haben und das Glück erkennen. Die meisten erfolgreichen Menschen waren irgendwann zur richtigen Zeit am richtigen Ort und haben zugegriffen.

 

In welcher Zeit hättest Du gerne mal leben wollen? Und was würdest Du anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdest Du der Welt geben?

Ich bin dankbar dafür, in dieser modernen Zeit und an diesem Ort der Welt leben zu dürfen. Im Vergleich zu dem Land, aus dem ich ursprünglich komme, ist das hier schon sehr nah am Paradies. Keiner hungert, es gibt keinen Krieg, wir leben in einem irrsinnigen Komfort, man hat Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, die Straßen sind abends beleuchtet, man hat eine tolle Natur. Ich finde, wir sollten vielmehr das Hier und Jetzt schätzen. Daher mein Rat für alle, die ebenfalls auf der privilegierten Seite der Welt leben dürfen: Behandelt diese Erde gut, denn sie ist auch gut zu Euch.   

 

Welche Frage vermisst Du? Wie würde Deine Antwort darauf lauten?

Wie schaffst Du es, Beruf, Familie und Projekte unter einen Hut zu bringen?

Das ist eine gute Frage. Irgendwie geht’s. Einfach mal machen.

 

Mehr über Jet’s Budget  →  www.jetsbudget.de

baestard
No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.