Sämtliches Giftzeug raus aus Badezimmern und Küchen! – Dies haben sich Lisa Mair und Jacqueline Gey vorgenommen. Mit ihrer Idee hello simple bieten die beiden Gründerinnen eine einfache Komplettlösung für haut- und umweltfreundliche Do-it-yourself-Körperpflege und -Haushaltsreiniger an. Einfach selber machen und wissen, was drin ist! baestard war im Gespräch mit Lisa Mair und Jacqueline Gey über die Entdeckung Amerikas, Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit und darüber, wieso man sein Wissen teilen sollte.

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(baestard) Beschreibt kurz Euer Unternehmensprojekt, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Lisa & Jacqueline) Das Ziel ist, für jedes Drogerie-Produkt eine Zero-Waste-Alternative (vegan, bio) und DIY-Lösungen zu schaffen. Wir wollen Plastik und sämtliches Giftzeug aus den Badezimmern und Küchen verbannen.

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Welches ist das eine Wort, das mit hello simple gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Save the Oceans, Zero Waste… kurz: DIY.

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dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Euch aus?

Start small, stay authentic and stick to your vision.

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Was sind Eure drei fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

  • Humor behalten und viel positive thinking bei der Arbeit.
  • Ziel nicht aus den Augen verlieren und Arbeitsprozesse ständig anpassen und verbessern.
  • Nachhaltigkeit als oberste Prämisse festlegen, die Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte ist.

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In welcher Zeit hättet Ihr mal leben wollen? Und was würdet Ihr anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdet Ihr der Welt geben?

Im 15. Jahrhundert, als Kolumbus „Amerika“ entdeckt hat. Allen Einwanderern hätten wir gern vermittelt, dass die Ureinwohner uns wertvolles Wissen vermitteln können und wir viel von ihrer Lebensweise lernen können; anstatt den Lebensraum wegzunehmen und zu zerstören, ein Miteinander anzustreben und das Teilen von Wissen und Dingen, die für die jeweils andere Seite gut ist; statt Alkohol und Gewehre zum Beispiel Anbaumethoden. Leider wären diese Ratschläge aber sicher in der Luft verpufft, denn es gab auch damals schon Menschen, die andere Pfade einschlagen wollten. Genau wie heute, denn es wird immer noch viel Raubbau betrieben und es werden natürliche Natur- und Lebensräume zerstört.

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Welche Frage vermisst Ihr? Wie würde Eure Antwort darauf lauten? 

Was wünscht Ihr Euch von der Entwicklung des Marktes?

Mehr ein Miteinander als Gegeneinander, Wissen teilen und gemeinsame Projekte mit anderen Startups. Wenn alle an einem Strang ziehen, können wir viel mehr Menschen erreichen.

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Mehr über hello simple →  www.hellosimple.de