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Fritten.love

Fritten.love

Sascha Wolter, bekannt für seine kreative Küche, die auf saisonale und regionale Produkte setzt, eröffnete 2010 vor den Toren Stuttgarts sein eigenes Restaurant. Und schon bald wurde sein Enthusiasmus in der Küche mit einem der begehrten Michelin-Sterne ausgezeichnet. Doch anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen und einfach so weiter zu machen, wandelte Sascha sein Sternerestaurant zum Steakhouse „deluxe“ um. Und na klar, zu Steak gehören auch Pommes. Aber war da nicht noch Platz für ganz neue Geschmackserlebnisse? Definitiv! Mit seiner Manufaktur Fritten.love bietet Sascha nun Gastronomen sowie für jeden von uns für zuhause Pommes als neues, ungeahntes Geschmackserlebnis an. baestard war im Gespräch mit Sascha Wolter über seinen Weg vom Sternekoch zum Frittenlover.

 

(baestard) Beschreibe kurz Fritten.love, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Sascha) Wir machen knusprige Fritten, die zu Hause ohne Zugabe von Fett im Backofen oder in einem Airfryer gelingen. Diese Fritten bestehen nicht wie herkömmliche Pommes aus geschnittenen Kartoffeln, sondern werden aus individuell gewürzten Kartoffelteigen hergestellt, die wir dann in die gewohnte „Pommesform“ bringen. Als Sternekoch ist es mein Ziel, nachhaltig mit einem absolut guten Produkt aus hochwertigen Zutaten den Markt zu erobern. Ich träume davon, dass meine Fritten sprichwörtlich in aller Munde sind!

 

Welches ist das eine Wort, das mit Fritten.love gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Sensationell.

Unsere Sterne-Fritten sollen keine profane Beilage, sondern der Superstar eines Essens sein. Das schaffen wir mit Rezepturen aus meiner langjährigen, mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Küchenerfahrung, Liebe zu guten Rohstoffen, Leidenschaft für Genuss, einen Anspruch an hohe Qualität und echter Lebensfreude. Und genau das schmecken unsere Kunden auch.

Nachhaltigkeit und der Mehrwert unserer Fritten machen unsere „Fritten 2.0“ aus. Sie überzeugen nicht nur durch ihren individuellen Geschmack, sondern auch durch ihre Konsistenz. Durch diese besondere Herstellung und die feinen Zutaten sättigen unsere Fritten besser als herkömmliche Pommes. Heißt: mehr Geschmack, weniger Verbrauch. Mir ist es wichtig, meine Fritten ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Gluten herzustellen.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Dich aus?

Vor allem meine Geschichte und Background. Koch bin ich nur geworden, weil ich eine Fünf in Kunst hatte und mir damit der Zugang zu dem erträumten Wirtschaftsstudium versperrt war. Die Liebe zu Lebensmitteln, der Küche und dem Kochen hat mich ehrlich gesagt erst während meiner Ausbildung gepackt – anfangs habe ich die Lehre mehr meinen Eltern zuliebe durchgezogen. Seit über 20 Jahren meines Lebens bin ich nun Koch und habe ein Jahr nach der Eröffnung meines ersten Restaurants den begehrten Michelin Stern bekommen. Das alles hinter mir zu lassen und vom Sternekoch zum Frittenlover zu werden, ist schon verrückt. Aber die Leidenschaft ist dieselbe.

Natürlich kam diese Entscheidung nicht von heute auf morgen. Die Idee zur Entwicklung der Fritten ist in meiner Restaurantküche geboren worden – ich wollte was anderes auf den Teller bringen als „nur“ Pommes. Ursprünglich waren meine Fritten ja nur für den Eigenbedarf in meinem Restaurant gedacht. Als uns aber auf einem Street Food Festival die Fritten sprichwörtlich aus den Händen gerissen wurden, kam mir die Idee, meine Fritten auch anderen Gastronomen sowie jetzt auch Endverbrauchern anzubieten. Über ein Jahr lang habe ich Restaurant und Frittenmanufaktur parallel betrieben, habe morgens die Fritten produziert und abends im Restaurant gekocht – open end – bis alle meine Gäste zufrieden waren. Eine harte, kräftezehrende Zeit. Ich bin aber lieber auf Nummer sicher gegangen und wollte alle Risiken so weit wie möglich eindämmen. In dieser Zeit ist meine Entscheidung gereift: Ich werde fulltime Frittenlover!

 

Was sind Deine „drei“ fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

Bodenständigkeit, Qualität und Respekt gegenüber den Lebensmitteln. Ich lege sehr viel Wert darauf, wie Lebensmittel entstehen. Ich weiß zu schätzen, was uns die Erde gibt und finde es grausig, was wir Menschen teilweise daraus machen. Lebensmittel sind keine Selbstverständlichkeit – und dementsprechend müssen wir mit Ihnen umgehen.

 

In welcher Zeit hättest Du gerne mal leben wollen? Und was würdest Du anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdest Du der Welt geben?

Ich denke, die Zeit, in der wir jetzt leben, ist schon in Ordnung. Es macht mir Spaß zu erleben, wie die Gesellschaft langsam umdenkt, und qualitativ hochwertige Zutaten und gute Lebensmittel zunehmend mehr geschätzt werden. Mich freut das wirklich sehr, denn da muss definitiv noch einiges passieren. Es ist immer leicht im Nachhinein zusagen, dies und das würde ich anders machen. Aber es ist wichtiger, aus der Vergangenheit zu lernen und darauf zu reagieren, statt Dinge im Nachhinein zu bereuen. Mein Lebensmotto: Nach vorne schauen und für den eigenen Erfolg arbeiten!

 

Welche Frage vermisst Du? Wie würde Deine Antwort darauf lauten?

Sind die Fritten im Restaurant dieselben wie die, die im Supermarkt in der Tiefkühltruhe liegen?

Die Antwort wäre: Jein. Wir produzieren zwei unterschiedliche Linien für die Gastronomie und den Endverbraucher. Denn ein Koch hat in seiner Gastronomie andere Möglichkeiten, Fritten zu lagern und zu garen als wir zu Hause. Die Rezepturen sind gleich. Für die Gastronomie gibt es drei Sorten Fritten, für zu Hause fünf: Rosmarin, Mediterrane, Kartoffelrösti, Kürbiskern und Kichererbsen. Und ich habe wirklich lange getüftelt, bis die Fritten zu Hause im Backofen so richtig kross und knusprig werden!

 

Mehr über Fritten.love  →  www.fritten.love

 

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