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FairCup

FairCup

„Von keinem (Projekt) war ich so überzeugt wie von diesem“, sagt Sybille Meyer, die hinter FairCup steckt. FairCup ist nicht umsonst mit dem bekannten Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet worden. Denn dahinter steckt eine außergewöhnlich kluge Pfand- und Spendenidee, die funktioniert. Was es konkret damit auf sich hat, erzählte sie uns im Interview.

 

(baestard) Beschreibe kurz Dein Projekt, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Sibylle) Unser Ziel ist, ökologisch und ökonomisch einen vielseitigen Verpackungsersatz für den „Out-of-Home“-Bereich großflächig auf Pfand-Mehrwegbasis in einem funktionierenden Wert-Kreislaufsystem nicht nur anzubieten, sondern auch umzusetzen. Wir sind die ersten und einzigen, die seit 2017 den Mehrwegdeckel im Pfandsystem haben und erfolgreich anbieten. Das zeichnet uns aus, warum wir den „Blauen Engel“ erhalten haben. So wollen wir Ressourcen einsparen, EINWEG-Müll vermeiden, zeigen das es auch gutes Plastik gibt. Es kann sehr lange wiederverwendet werden und geht dem Wertstoffkreislauf nicht verloren, so dass unsere Verpackung über den Coffee-to-Go-Markt weit hinaus geht und so in allen Bereichen – im Supermarkt und Kino, in Bäckereien, Tankstellen, Stadien, Freibädern, auf Events und Festivals, bei Fischhändlern und Fleischern, im Einzelhandel etc. eingesetzt werden kann. 

 

Welches ist das „eine“ Wort, das mit FairCup gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Wir sind nachhaltig, geschmackvoll und umweltbewusst.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Dich aus?

Ich glaube fest an meine Idee, daran, dass unser Mehrwegbecher in vielen Bereichen uneingeschränkt einsetzbar ist. Wir können so Unmengen an Müll reduzieren und wirklich Ressourcen sparen.

 

Was sind Deine drei fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

  • Auch nach einer Niederlage wieder aufzustehen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
  • Beziehungen aufbauen, bewahren und pflegen.
  • Einfach weiter machen – der Erfolg kommt ganz von selbst.

 

In welcher Zeit hättest Du gerne mal leben wollen? Und was würdest Du anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdest Du der Welt geben?

Ich denke, wir leben in einer guten, aber auch gefährlichen Zeit. Warum? Im Leben darf man nicht alles als gegeben annehmen, man muss für seine Zeile einstehen und täglich daran friedlich arbeiten. Die Zeichen sehen, Courage zeigen und nicht alles als gegeben und normal hinnehmen. 70 Jahre ohne Krieg in Europa ist harter Arbeit und Verträgen geschuldet und jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, dass es noch weitere Jahre so bleibt, wenn wir uns als Europäer verstehen.

 

Welche Frage vermisst Du? Wie würde Deine Antwort darauf lauten?

Ich habe schon viele Projekte in den letzten 10 Jahren betreut und auch erfolgreich umgesetzt. Aber von keinem war ich so überzeugt wie von diesem – auch dass es wirklich in allen Bereichen funktioniert. Viele finden unser Projekt toll und wollen es unterstützen, denn noch ertappen wir sie dabei, dass es nur „Worthülsen“ sind. Im nächsten Moment greifen sie wieder zum Einweg. Ich würde mich freuen, wenn die Verbraucher unseren Becher in Ihren Geschäften anfordern und immer wieder danach fragen würden. Nur so finden wir auch morgen einen Platz in ihrem Lieblingscafé oder Supermarkt.

Denken Sie um, es ist ganz einfach!

 

Mehr über FairCup  →  www.fair-cup.de

 

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