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ekipa

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Innovation – einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren in unserer heutigen Zeit, aber auch Chance und Risiko zugleich. Viele Unternehmen und Organisationen wollen innovativ neue Wege gehen, dem Wandel der Zeit begegnen und sich der Zukunft gegenüber rüsten. Dies ist nicht immer ganz einfach. Hier kommt ekipa ins Spiel, eine Online-Plattform für Open Innovation basierend auf seinem Crowd-Teaming-Ansatz junger, interdisziplinärer Teams. In Wettbewerben stellen sich Studenten realen Fragestellungen und bringen ihre Ideen ein, um Unternehmen, Organisationen oder Institutionen fit für die Zukunft zu machen. baestard war im Gespräch mit Justin Gemeri, einem der Gründer von ekipa, zu Fragen über ihre Vision und die Bedeutung einer Challenge Based Education in Verbindung mit Open Innovation.

 

(baestard) Beschreibe kurz ekipa, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Justin) Es geht darum, dass es jungen Leuten (im Besonderen Studenten) ermöglicht wird, schon während ihrer Ausbildungszeit in innovative, reale Fragestellungen einzutauchen und sich auszuprobieren – kurz: Challenge Based Education in Verbindung mit Open Innovation. Davon profitieren alle Seiten: Unternehmen, die neue, innovative Lösungen für ihre Herausforderungen erhalten und Studenten, die zusätzlich zu ihrem theoretischem Studium sich praktisch ausleben können.

 

Welches ist das eine Wort, das mit Euren Produkten gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Innovation.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Euch aus?

Die Erfahrung und das Netzwerk im universitären Umfeld. Vorher hatten wir bereits eine neue studentische Initiative gegründet, was uns jetzt extrem hilft. Rein persönlich ist es an erster Stelle unsere Begeisterungsfähigkeit und darüber hinaus unsere Arbeitsmoral.

 

Was sind Eure „drei“ fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

Durchhaltevermögen – wir haben häufig gemerkt, dass Situationen sich sehr schwierig oder sogar aussichtslos darstellen, was sich aber auch sehr schnell ändern kann. Hier darf man auf keinen Fall den Mut verlieren.

Demütige Arbeitsmoral – Am Anfang, wo man nichts vorzuweisen hat, ist das sicherlich noch etwas einfacher, aber man darf sich im zweiten Schritt nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.

Als letzten Punkt würde ich etwas Praktischeres nennen – Kenne deinen Wert. Verkaufe dich und dein Produkt niemals darunter.

 

In welcher Zeit hättet Ihr gerne mal leben wollen? Und was würdet Ihr anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdet Ihr der Welt geben?

Abgesehen davon, dass ich unsere heutige Zeit sehr schätze, hätte ich gerne im alten Griechenland zu seiner Hochzeit gelebt. Eigentlich ist das unsere Wiege der Innovation: die erste Konzipierung einer Dampfmaschine oder auch die Berechnung des Weltumfangs bis auf 0,2% Abweichung. Dieses Wissen und dieser Geist ging dann leider im dunklen Mittelalter verloren. An diesem Geist festzuhalten und mich intensiver mit ihm zu beschäftigen, wäre mein Kredo gewesen.

 

Welche Frage vermisst Ihr? Wie würde Eure Antwort darauf lauten?

Die Frage nach Innovation: Braucht man sie? Wenn ja wer und warum?

Ich denke, Innovation ist gerade in der Zeit, in der wir leben, unausweichlich und jeder muss sich zwangsläufig damit auseinandersetzen. Aber ich halte nichts vom überstürzten Innovationsdruck, es muss auch passen und man muss es wollen. Bei sehr vielen passt es aktuell sehr gut, aber eben nicht bei allen und wieder ganz andere würden dringend Innovation brauchen, verstecken sich aber vor ihr. Ich denke wir sollten uns darüber klarer werden, was wir wollen, aber vor allem – und das ist vielleicht das Wichtigste – was wir brauchen.

 

Mehr über ekipa  →  www.ekipa.de

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