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DAHEIM

DAHEIM

Madita Best, Geschäftsführerin der Daheim gUG, hat mit ihrem Team eine originelle Plattform ins Leben gerufen, die den Nutzern dabei helfen soll, sich daheim zu fühlen, ganz gleich, wo man sich aufhält und insbesondere dann, wenn das sich alte gewohnte Zuhause am neuen Lebensort weit entfernt anfühlt. Auf dieser Plattform treffen Menschen, die ihr Deutsch verbessern möchten, auf Menschen, die sich flexibel und unkompliziert engagieren möchten und sich hierbei kulturell vernetzen. Lest selbst.

 

(baestard) Beschreibe kurz Dein Projekt, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Madita Best) ‚Daheim‘ ist eine Videotelefonieplattform, die Zugezogene und Einheimische digital ins Gespräch bringen möchte – um sich kennenzulernen und deutsch zu sprechen. Wir sind also sozusagen ein digitales Sprachcafé und ein Ort für Dialog, kulturellen Austausch & Sprachpraxis. Mithilfe von Videotelefonie und Interessen basiertem Matching treffen Menschen, die ihr Deutsch verbessern möchten, auf Menschen, die sich flexibel und unkompliziert engagieren möchten.

 

Welches ist das eine Wort, das mit Deinem Projekt gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Unkompliziert – denn das war meine Ursprungsidee: eine einfache Möglichkeit, um einerseits das Ankommen und Deutsch lernen und andererseits das  Engagement zu erleichtern.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Dich aus?

Ich denke mir unglaublich gerne Dinge aus. So zum Beispiel auch die Idee zu ‚Daheim‘ – „leider“ bin ich gleichzeitig sehr perfektionistisch und ungeduldig, natürlich erst Recht in Bezug auf meine Projekte. Eine nicht unbedingt einfache Kombination, die mich aber inzwischen gelehrt hat, auszuhalten, dass meistens alles viel länger dauert, als ich es am Anfang hoffe/denke/wünsche.

 

Was sind Deine drei fundamentalen Regeln für den Erfolg (Deines Projektes)? Warum?

  1. Geduld.
  2. Ausdauer, weil man Unterstützer/Nutzer/Partner/Ehrenamtliche nicht immer beim ersten Versuch findet. Sich aber häufig ein zweiter und dritter Versuch doppelt auszahlen.
  3. Selbstvertrauen, weil ich glaube, dass es darum geht, dass man selbst mit sich und seiner Idee zufrieden ist – dann gefällt es meistens auch anderen. Andersherum kann man Erfolg nicht erzwingen, schon gar nicht, indem man sich verstellt.

 

In welcher Zeit hättest Du gerne mal leben wollen? Und was würdest Du anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdest Du der Welt geben?

Ich hätte in keiner früheren Zeit leben wollen. Unsere Freiheit, (fast) alles machen zu können, überall hinreisen zu können, würde ich nicht tauschen wollen. Erst recht, da ich es als Vegetarierin wohl ziemlich schwer gehabt hätte.

 

Welche Frage vermisst Du? Wie würde Deine Antwort darauf lauten? Woraus ziehst Du Kraft?

Oh, das ist einfach. Es fehlt natürlich noch „Wie kann man dein Projekt unterstützen?“ – Das geht nämlich ganz leicht: Geh auf ‚Daheim‘, erstell dir ein Profil und mach mit!

 

DAHEIM  →  https://willkommen-daheim.org/

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