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Conflictfood

Conflictfood

Conflictfood vereint in einem Wort die besten Zutaten für ein Leben in Frieden, indem ihre Macher direkten und fairen Handel mit Kleinbauern betreiben und somit ihre Autonomie stärken, darüber hinaus einen Teil der Erlöse in Bildung stecken. Ein edelmütiges wie aufwendiges Ziel, das Gernot und Salem mit Herzblut verfolgen. Wir waren mit den beiden im Gespräch.

 

(baestard) Beschreibt kurz Euer Unternehmensprojekt möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Gernot&Salem) Conflictfood baut Handelsbeziehungen zu Kleinbauern in Konflikt- und Krisenregionen auf. Dafür reisen wir in die Konfliktregionen dieser Welt. Durch direkten und fairen Handel mit Kleinbauern schaffen wir Wege aus der Armut und eröffnen den Menschen vor Ort neue Perspektiven. In den Küchen der Welt gibt es kulturelle Schätze zu entdecken: Handgepflückter Safran von einem Frauenkollektiv aus Afghanistan, geröstetes Getreide aus Palästina oder wild wachsender Tee aus dem umkämpften Myanmar. Conflictfood bringt diesen kulinarischen Reichtum vom Krisenherd auf deinen Tisch.

 

Welches ist das eine Wort, das mit Eurem Projekt gleich in Verbindung gebracht werden soll?

„ahaaa!“ – denn die Produkte von Conflictfood sollen einem nicht nur schmecken, sondern auch zum Nachdenken anregen. In jeder Packung findest du eine Zeitung, die über den Konflikt vor Ort informiert, sie berichtet aber auch darüber hinaus von Lebensfreude und Esskultur der Menschen in aller Welt.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Euch aus?

Uns beide Gründer eint das Interesse an entwicklungspolitischen Zusammenhängen und globalen Problemen, aber auch die Lust auf gesunde und nachhaltige Lebensmittel. Wir sehen Essen als völkerverständigendes und einigendes Gesellschaftsprinzip.

 

Was sind Eure drei fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

Fundamentale Regeln für Erfolg gibt es nicht. Wenn deine Idee gut ist, du selber von der Idee durch und durch begeistert bist und andere mit deiner Freude ansteckst, dann wird deine Idee erfolgreich. Bestand hat nur, was authentisch ist.

 

In welcher Zeit hättet Ihr gerne mal leben wollen? Und was würdet Ihr anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdet Ihr der Welt geben?

Auf eine Zeitreise hätten wir große Lust – allerdings lieber in die Zukunft! Und zwar in eine gerechte, vielfältige und fröhliche!

 

Welche Frage vermisst Ihr? Wie würde Eure Antwort darauf lauten?

Eine Frage, die wir oft gestellt bekommen, ist: „Aber was kann ICH denn konkret Gutes tun?“

In diesem Zusammenhang möchten wir anmerken, dass der Konsum eines jeden Einzelnen sowohl eine dramatische, als auch eine fabelhafte Wirkung auf uns, unsere Mitmenschen und den Planeten haben kann. Du entscheidest, wie!

 

Conflictfood  →  https://conflictfood.com/

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