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Chickpeace

Chickpeace

„Was macht man, wenn man neu in einem Land ist, sich nicht verständigen kann, die Kultur nicht kennt?“ So beschreibt Chickpeace die Beweggründe für die Gründung des interkulturellen Catering Services – einem Social Business, das ursprünglich aus einem Kochkurs für geflüchtete Frauen entstand. Die Chickpeace-Frauen aus Syrien, Somalia, Eritrea und Afghanistan kochen und beliefern im Raum Hamburg Caterings für kleine und große private Gesellschaften, Workshops und Veranstaltungen. Die Initiatorin von Chickpeace, Manuela Maurer, hat uns im Gespräch mehr über das ambitionierte und vorbildliche Vorhaben erzählt.

 

(baestard) Beschreibe kurz euer Projekt, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Manuela) Chickpeace ist ein Catering-Service: Hier kochen Frauen (chicks) ganz weit gedacht für eine bessere Welt (peace), unter anderem mit einer Hauptzutat, der Kichererbse (chickpeas – daher der Name). Konkret heißt das: Chickpeace ermöglicht Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund die soziale und wirtschaftliche Teilnahme an der Gesellschaft und macht so Integration möglich. Und (fast) ganz nebenbei machen wir Hamburg mit Falafel, Humus und vielen weiteren Leckereien satt.

 

Welches ist das eine Wort, das mit Chickpeace gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Na, Chickpeace!

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Euch aus?

In erster Linie ist Chickpeace ein soziales Projekt. Ganz egal, wo es für uns hingeht: Die Frauen sind der Dreh- und Angelpunkt und sie sollen sich wohlfühlen. Mit Chickpeace können sie langfristig für die finanzielle Absicherung ihrer Familien sorgen – anders als im Herkunftsland, wo dafür die Männer zuständig sind – und ihre Bleibechancen verbessern. Nach fast zwei Jahren ist klar: Die Resonanz ist toll, das Essen wird gelobt, die Aufträge werden immer mehr. Was als einfacher Kochabend zwischen geflüchteten Frauen und Hamburgerinnen gestartet ist, braucht jetzt Struktur und klare Vorgaben. Und dieser neuen Herausforderung stellen wir uns aktuell gemeinsam im Team.

 

Was sind Eure „drei“ fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

Grob planen ist gut, das Bestmögliche aus jeder Situation und jeder spontan auftretenden Herausforderung machen zu können noch besser. Egal was kommt, immer weitermachen. Und dabei den Spaß und das faire Miteinander auf Augenhöhe nicht vergessen.

 

In welcher Zeit hättet Ihr gerne mal leben wollen? Und was würdet Ihr anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdet Ihr der Welt geben?

Jetzt gerade ist die absolut perfekte Zeit. Wir sind alle aufgeklärt wie nie zuvor, haben unglaublich viele Möglichkeiten und können mit dieser Ausgangslage da anpacken, wo es notwendig ist.

 

Welche Frage vermisst Ihr? Wie würde Eure Antwort darauf lauten?

Kann man bei euch mitmachen?

Aktuell haben wir 12 Köchinnen im Team und wir suchen immer Verstärkung. Und damit meinen wir nicht unbedingt gelernte Köchinnen, sondern Frauen, die Spaß daran haben, einen Teil ihrer Kultur mit Hamburg zu teilen.

 

K O N T A K T

Manuela Maurer | mail@chickpeace.de | +49 (0)40 209 324 940 | www.chickpeace.de

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