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Anahita

Anahita

Kunst, für viele von uns etwas nicht Alltägliches, manchmal vielleicht sogar eher etwas Abstraktes, ganz anders ist dies für Anahita Sadighi. Ihre Leidenschaft machte Anahita zur Berufung und möchte mit ihren zwei Galerien (Anahita Arts of Asia | Anahita Contemporary) nicht nur eine Brücke zwischen antiker und zeitgenössischer Kunst, zwischen Tradition und Moderne bauen, sondern daneben auch mehr junge Menschen für Kunst und ihre geschichtsträchtige Bedeutung begeistern. baestard war im Gespräch mit Anahita, eine Iranerin mitten in Europa über Kunst, Leidenschaft und Ihren Weg.

 

(baestard) Beschreibe kurz Deine Unternehmungen, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Anahita) Ich leite zwei Galerien – eine für antike Kunst aus Asien (Anahita Arts of Asia) – die andere für zeitgenössische Kunst (Anahita Contemporary). Mein Ziel ist es, mehr junge Menschen für Kunst zu begeistern. Ich möchte mit beiden Galerien eine Brücke zwischen antiker und zeitgenössischer Kunst bauen und dabei die zahlreichen Verbindungen beider Bereiche aufzeigen. Als Iranerin mitten in Europa ist mir auch daran gelegen, auf unser eurozentristisches und von Männern dominiertes Weltbild einzuwirken und mit meiner Arbeit in der Kunstwelt neue Perspektiven zu schaffen.

 

Welches ist das eine Wort, das mit Deinen Galerien gleich in Verbindung gebracht werden soll?

Anahita! Natürlich. (lacht) Und „East-meets-West“.

 

dream big and start small, prepare to fail. Ein Pionier-Klassiker, der allen immanent ist. Aber so unterschiedlich wie jede Idee ist auch die Persönlichkeit dahinter. Was macht Dich aus?

Ja, das stimmt, die Persönlichkeit spielt eine große Rolle, aber sie entwickelt sich auch stetig weiter und damit einhergehend verändern sich auch die ausschlaggebenden bzw. beherrschenden Faktoren für den Erfolg. Die Tatsache, dass ich mein Leben lang musiziert habe, hatte einen großen Einfluss auf meine Entwicklung, wofür ich sehr dankbar bin. Was mich kennzeichnet, sind meine vielseitigen Interessen, meine Leidenschaft für meine Arbeit (und das Leben allgemein) und ein Bewusstsein für Tradition und Moderne.

 

Was sind Deine „drei“ fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

Durchhaltevermögen, Leidenschaft und Mut.

Ohne langen Atem kann man langfristig keine Ergebnisse erzielen. Durchhaltevermögen ist eines der ausschlaggebendsten Faktoren für einen ehrlichen und beständigen Erfolg. Niederlagen zu akzeptieren, aus Fehlern zu lernen und weiter zu kämpfen – das klingt manchmal einfacher als getan, aber es sind genau die Momente, in denen die Dinge nicht leicht laufen und man sich entscheiden muss: Ist man bereit zu kämpfen? Das prägt auch den Charakter.

Leidenschaft für die Sache schafft nicht nur eine wichtige Identifikation mit der Arbeit, sondern wirkt unglaublich motivierend, sie ist eine Inspirationsquelle, aus der wir Kraft schöpfen, um unsere Ziele zu verwirklichen. Leidenschaft lässt sich auf andere übertragen und überzeugt Menschen davon, an dich und deine Vision zu glauben. Im Übrigen macht das Leben ohne Leidenschaft auch keinen Spaß.

Und schließlich erfordert die Bereitschaft, Risiken einzugehen und Hürden zu überwinden, Mut und Courage.

 

In welcher Zeit hättest Du gerne mal leben wollen? Und was würdest Du anders machen als es damals war und welche Ratschläge würdest Du der Welt geben?

In Europa des 19. Jahrhunderts hätte ich gerne gelebt. Viele Konflikte und Kriege des 20. Jahrhunderts – Nationalismus, Kolonialismus, Terrorismus ­ – sind auf Entwicklungen des vorherigen Jahrhunderts zurückzuführen. Ich wäre vermutlich eine Friedensaktivistin geworden und hätte zusammen mit vielen Künstlern und Kreativen gegen vorherrschende gesellschaftliche Normen und politische Entscheidungen rebelliert. Make art not war.

Und ich hätte die Impressionisten gesammelt (schmunzel).

 

Welche Frage vermisst Du? Wie würde Deine Antwort darauf lauten?

Diese Frage. Ist das ein neuer Trend? (lacht)

 

Mehr über Anahita und ihre Galerien  →  www.anahita-arts-of-asia.com & www.anahita-contemporary.com

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