Hinter alugha verbirgt sich eine Kommunikations-Plattform, mit deren Player und Tools der Nutzer super-einfach seine Videos in mehreren Sprachen aufnehmen kann. Wie das funktioniert und was sich bei alugha seit unserem ersten Interview in 2018 – hier nachzulesen – noch alles getan hat, verriet uns Bernd Korz, einer der CEOs, in einer Neuauflage unseres Interview.

 

(baestard) Beschreibe nochmal kurz Euer Unternehmen, möglichst in drei Sätzen. Was ist das Ziel?

(Bernd) Alugha ist eine Videoplattform, die es Videoproduzenten einfacher machen will, ihre Videos mit mehreren Sprachspuren auszustatten und somit ein breiteres Publikum zu erreichen. Mit dem hauseigenen „dubbr“ bieten wir Produzenten alle nötigen Tools direkt im Browser, um ihren Content multilingual zu gestalten und einer globalen Zuschauerschaft zugänglich zu machen – so wird alugha zur größten mehrsprachigen Videoplattform am Markt.“

 

Was hat sich seit unserem letzten Interview bei Euch getan, was sich verändert?

Seit dem Interview Ende 2018 hat sich so einiges im alugha-Universum getan. Im Februar haben wir die Betaphase unseres neuen Produktes, des dubbrs, gestartet. Mit dem dubbr lösen wir nicht nur ein Kernproblem unserer Plattform, sondern revolutionieren ganz nebenbei auch noch den internationalen Voice-Over- und Übersetzungsmarkt. Der dubbr ermöglicht es dir, auf simple Art und Weise dein Video mehrsprachig zu machen, ohne zusätzliche teure Programme. Der komplette „Multilingualisierungsprozess“ kann mit diesem Online-Tool abgedeckt werden. Von der AI-gestützten Transkript-Erstellung bis zur Software-gestützten Voice-Over-Aufnahme. Verglichen mit der bisherigen Vorgehensweise, die diverse Programme benötigte und damit ein Dateiformat-Wirrwarr mit sich brachte, ist das Produzieren von multilingualen Videos mit dem dubbr wie Urlaub im 5-Sterne-Hotel. Klar, man muss sich noch selbst bewegen, um von A nach B zu kommen, aber man kann darauf zählen, dass man mit vielen Annehmlichkeiten verwöhnt wird.

Durch die Betaphase haben sich hochkarätige Kontakte mit der indischen Bollywood-Produzentenszene entwickelt, welche im kommenden Quartal in diversen gemeinsamen internationalen Projekten münden werden. 

Zusätzlich erleben wir gerade eine enorme Steigerung im Hinblick auf unsere Nutzerzahlen und Adaptionsraten unserer Videoplattform. Ein Beispiel: Die Besucheranzahl stieg diesen September im Vergleich zum September 2018 um rund 14.000 % (Kein Typo: vierzehntausend Prozent).

Wie man sieht, hat sich einiges seit dem letzten Interview getan und ich bin mir sicher, dass der Gipfel noch lange nicht erreicht ist und dieses Jahr noch so einiges für mich und mein Team bereithält.

 

Welche war Eure unliebsamste Entscheidung? Welche die beste? Gibt es einen Meilenstein?

Unliebsamste – Aus privater Sicht die ganzen Reisen. Man ist von der Familie getrennt und es ist kräftezehrend. Aus beruflicher Sicht die Umstrukturierung. Als Geschäftsführer hast du die Verantwortung für alle Mitarbeiter und in der Aufbauphase benötigst du Dinge, die später überhaupt nicht mehr relevant sind. Ich muss Entscheidungen treffen, in denen es auch um Arbeitsplätze geht und das macht mir zu schaffen. Aber wenn du wachsen und am Markt bestehen möchtest, musst du immer wieder deine eigene Richtung in Frage stellen und hier und da neu justieren.

Beste – Hier kommt der Twist: auch die Reisen! Sie haben für alugha so viel gebracht und ich so viel über und von anderen Kulturen gelernt.

Meilensteine – User-Anmeldungen haben sich dieses Jahr um das 107-fache erhöht, die bereits erwähnte Nutzerexplosion um 14.000 % und der Fuß im Videoproduktionsbereich. Wir werden immer stärker in Indien und sind da gerade auf Expansionskurs.

 

Mit welchem einzigen Wort würdest Du Euch und Euer Unternehmen jetzt beschreiben?

MultilingualeBildungsWahrmacher.

 

Wenn Du einen einzigen Rat zu geben hättest, wie würde dieser lauten? Woraus hat er sich entwickelt?

Lasst Euch nicht beirren und habt keine Angst vor Entscheidungen. Wenn ihr sie nicht trefft, treffen sie andere für euch. Von Anfang an wurde uns gesagt, dass alugha nicht funktionieren kann und wird. Wir haben weiter unseren Weg verfolgt und solche Aussagen eher als Motivation verstanden, uns noch mehr reinzuhängen. Diese Entscheidung kostet Mut, bisher habe ich sie nicht bereut. 

 

Welche Frage vermisst Du? Wie würde Deine Antwort darauf lauten?

Ist euer Produkt / Service für die Zukunft gewappnet?

Nicht nur gewappnet, sondern zukunftsweisend. In einer Welt, die immer dichter zusammenrückt dank der rapiden Fortschritte und Kostensenkungen in den Bereichen Transport und Kommunikation, lahmt die interkulturelle Verständigung aufgrund von Sprachbarrieren weiterhin.

Kombiniert mit dem Fakt, dass Video das Medium der Wahl für den einfachen Informationsaustausch ist und bleiben wird, sehe ich alugha mit seinem Portfolio an Tools zur einfachen Erstellung von multilingualen Videos perfekt positioniert.

 

Mehr über alugha  →  www.alugha.com